Endwelt Elysium Übersicht

 

 

Endwelt Elysium

Endwelt Elysium war das erste deutsche Endzeit-Rollenspiel. Die Welt entstand im Jahr 1987, als ich sie als Hintergrund einer Comic-Serie verwendete, zu der ich auch mehrere Computerspiele auf dem C64 entwickelte. 1989 tippte ich auf einer Vorkriegs-Schreibmaschine ein passendes Rollenspiel dazu. Noch im selben Jahr übertrug ich dann den Text auf den C64 und Jahresende erschien es im Druck bei demkleinen "Exquisit"-Verlag. Von dieser Urfassung mit dem blauen Cover habe ich noch ein zerfleddertes Exemplar, die übrigen sind wohl alle verschollen. (Was wohl auch besser so ist, wie ich rückblickend zugeben muss.) Um 1991/92 erschien dann die zweite, völlig überarbeitete Version mit dem grauen Cover, die ebenfalls noch auf dem C64 getippt wurde. Aber einige wesentliche Elemente, wie z.B. die neuen Rassen, fehlten noch. Zwischen diesen beiden Ausgaben und danach gab es eine Reihe von einzelnen kopierten Blättern und Ergänzungen, die schließlich alle in der letzten Ausgabe verwertet wurden. Die letzte erschienene Fassung enstand dann auf dem PC zwischen 1997 und 2000, wobei bis ca. 2003 zahlreiche Ergänzungsbände hinzu kamen. Dies achtbändige Fassung mit insgesamt 300 Seiten Umfang erschien im Pdf-Format auf CD und wurde auch über mehrere Jahre umsonst als Download im Internet angeboten. Das System beschreibt eine zukünftige Welt, in der sich in Westeuropa, nach Überwindung einer weltweiten Apokalypse, eine utilitaritisch-anarchistische Gesellschaft entwickelt hat. In der facettenreichen anarchistischen Welt entwickelt sich eine einflußreiche Richtung, die eine dunkle, schöne Kultur hervorbringt, die sich an Elementen des Fin de Siecle I und II orientiert.Immer wieder erreichen mich Anfragen über die Verfügbarkeit des Regelwerkes.

Endwelt Elysium revisited

Anfang des Jahres 2011 schrieb ich das komplette Regelwerk vollständig neu. Es wurden die Spielregeln komplett revidiert und der Inhalt gründlich überarbeitet. Die Weltrbeschreibung geht auf das alltägliche Leben in der Apokalypse, die kulturelle Entwicklung und die dahinter stehenden Strukturen in einer Tiefe ein, die bei einem Endzeit-Rollenspiel bisher nicht in dieser Form existierten. Bemerkenswert ist auch, dass es sich nicht um eine weiteres dystopisches Endzeitszenario handelt, sondern um eine letzlich optimistische Schilderung, die stark an konstruktivistischen Idealen orientiert ist. Es geht nicht um stereotype Ballereien vor einer austauschbaren Ruinenkulisse, sondern um eine utopische Vision eines Neuaufbaus vor dem Hintergrund der europäischen Kultur. Das Hauptregelwerk hat etwas über 280 Seiten. Ein Regionalband zu Frankfurt am Main befindet sich in Arbeit. Das Werk ist bisher noch nicht im Druck erschienen, interessierte Verlage melden sich bitte bei mir.

 

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